Aktive Überwachung
Als Alternative zu einer Behandlung besteht bei manchen Patienten, die an einem wenig aggressiven Prostatakrebs leiden, die Möglichkeit der Beobachtung des Krankheitsverlaufs. Die Strategie der „aktiven Überwachung“ („watchful waiting“) umfasst regelmässige Messungen des PSA-Blutspiegels, das Abtasten der Prostata und die Entnahme von Gewebeproben (Biopsie). Im Falle einer Tumorprogression wird dann eine geeignete Therapie eingeleitet.
Fragen, die Sie Ihrem Arzt eventuell stellen möchten, bevor Sie die aktive Überwachung wählen
- Wenn ich die aktive Überwachung wähle, kann ich mich später noch anders entscheiden?
- Setze ich mich einer Gefahr aus, wenn ich mich dazu entscheide, überhaupt keine Behandlung in Anspruch zu nehmen?
- Wie oft muss ich zur Kontrolluntersuchung kommen?
- Welche Tests müssen dann durchgeführt werden?
- Muss erneut eine Biopsie durchgeführt werden?
- Welche Probleme muss ich Ihnen mitteilen?
- Wie bemerke ich, dass der Krebs voranschreitet?