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Le cancer de la prostate

Sexualität

Kommt es nach der Radikaloperation der Prostata zur Beseitigung des Prostatakrebs zu einer Beeinträchtigung der Potenz?

Die Nerven zur Steuerung der Gliedversteifung (Erektion) verlaufen direkt an der Rückseite der Prostata links und rechts. Bei der Radikalentfernung der Prostata werden daher diese Nerven mit entfernt und eine spontane Erektion ist nach der Operation nicht mehr möglich. Gelegentlich kann es zu einem Nachwachsen der Nerven kommen, was allerdings eins bis zwei Jahre beansprucht. Dann kann eine zumindest teilweise spontane Erektion wieder auftreten. Daneben gibt es die Möglichkeit diese Nerven während der Operation speziell zu schonen – einseitig oder beidseitig. Bei beidseitiger Schonung der Nerven ist eine spontane Erektion nach der Operation in etwa 60% der Fälle zu erwarten, nach einseitiger Schonung nur in etwa 30% der Fälle. Ob die Nervenschonung sinnvoll ist, muss im Einzelfall mit dem behandelnden Arzt besprochen werden, da dadurch das Risiko der nicht vollständigen Entfernung des Prostatakrebs etwas erhöht sein kann.

CH-DOC.10.07.02 /  Prof. D. W., Uznach

Kann eine Erektionsstörung durch das Medikament Bicalutamide ausgelöst werden?

Dieses Medikament verhindert die Umwandlung des männlichen Geschlechtshormons Testosteron in eine weitere aktive Hormonform, das Dihydrotestosteron, welches speziell in der Prostata und auch in Prostatakrebszellen wirkt. Es wird zur medikamentösen Behandlung des Prostatakrebses alleine oder in Verbindung mit anderen Medikamenten eingesetzt. Bei alleiniger Anwendung ist mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit mit einer Verschlechterung der Potenz zu rechnen, die dann mit anderen Medikamenten wieder ausgeglichen werden kann.

CH-DOC.10.07.02 /  Prof. D. W., Uznach

Kann eine Potenzstörung durch die Gabe von Drei-Monats-Depot-Injektionen ausgelöst werden?

Die Hormonbehandlung mit den Depot-Präparaten ( GnRH-Analoga ) führt zu einem weitgehenden Absinken der Produktion und des Blutspiegels des männlichen Hormons Testosteron. Dadurch kommt es leider in der Folge zu einem Verlust der Erektionsfähigkeit begleitet von einem Verlust des Antriebes. Durch eine Unterbrechung der Behandlung kann sich der Geschlechtstrieb zumindest teilweise wieder erholen.

CH-DOC.10.07.02 /  Prof. D. W., Uznach
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Le cancer de la prostate

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Website aktualisiert am 27. November 2011
Seite aktualisiert am 6. September 2011