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Le cancer de la prostate

Strahlentherapie

Wie verläuft die externe Strahlentherapie?

Die externe Strahlentherapie wird im Allgemeinen ambulant durchgeführt, eine Krankenhauseinweisung ist daher nicht erforderlich. Sie besteht aus der Verabreichung von hoch dosierten ionisierenden Strahlen, um die Krebszellen im Behandlungsbereich zu zerstören.

Die Strahlen können allerdings auch gesunde Zellen angreifen. Im Gegensatz zu Krebszellen sind aber die meisten gesunden Zellen in der Lage, die erlittenen Schädigungen selbst zu reparieren und sich zu regenerieren.

Die Behandlung beginnt nach einer Planungsrunde, bei der die zu bestrahlenden Zonen sehr präzise mit einem Scanner definiert werden, damit sich die Strahlen auf die Prostata konzentrieren und die umliegenden Organe (Blase und Rektum) so weit wie möglich verschont werden.

Der Patient wird während 6 bis 8 Wochen mit fraktionierten (im allgemeinen 2 Gray) Strahlen behandelt, und zwar fünfmal pro Woche. Jede Behandlung dauert nur wenige Minuten, der Patient liegt dabei auf einem Behandlungstisch. Es ist wichtig, dass er sich während der wenigen Bestrahlungsminuten nicht bewegt.

Wenn man die Zeit berücksichtigt, die der Patient zum Abliegen auf den Behandlungstisch benötigt und die zur Überprüfung der Geräteeinstellungen erforderlich ist, sollte ungefähr eine Aufenthaltsdauer zwischen 15 bis 30 Minuten im Bestrahlungsraum vorgesehen werden.

Sie werden die Bestrahlungen weder sehen noch spüren und die Behandlung selbst verläuft schmerzlos. Sie werden während der gesamten Behandlungsdauer von einem Ärzteteam begleitet, das gern bereit ist, Ihnen den genauen Ablauf zu erklären.

CH-DOC.10.10.01 / Dr med. Y. Z., Martigny

Ist die Strahlentherapie für meine Umgebung gefährlich?

Sie werden durch die externe Strahlentherapie nicht radioaktiv und stellen nach der Behandlung für Ihre Umgebung keinesfalls eine Gefahr dar.

Bei der Brachytherapie bzw. internen Strahlentherapie sind die Bestrahlungen auf einen sehr kleinen Bereich rund um das Implantat begrenzt und stellen für andere Leute kaum eine Gefahr dar. Bei bestimmten Implantatarten können jedoch Sicherheitsmassnahmen (insbesondere bei schwangeren Frauen oder Kleinkindern) während einiger Zeit erforderlich sein. Das Pflegeteam wird Ihnen erklären, welche Vorsichtsmassnahmen nach dem Einsetzen eines Implantats getroffen werden müssen.

CH-DOC.10.10.01 / Dr med. Y. Z., Martigny

Welche Nebenwirkungen hat die Strahlentherapie?

Ziel der Strahlentherapie ist, dass die Strahlen die zu behandelnde Stelle genau treffen und die benachbarten gesunden Gewebe und Organe so wenig wie möglich beeinträchtigen. Während der Behandlungen können gewisse Nebenwirkungen auftreten, mittel- oder langfristige Spätfolgen sind ebenfalls nicht auszuschliessen.

Allgemeine unerwünschte Nebenwirkungen:

Müdigkeit, Appetitverlust, Hautveränderungen im behandelten Bereich. Diese Symptome können ab der zweiten Behandlungswoche auftreten.

Spezifische unerwünschte Nebenwirkungen:

Durchfall, intestinale oder rektale Reizungen (Darmkrämpfe, Flatulenzen, Blähungen, Rektorrhagie, Stuhldrang, Brennen beim Stuhlgang), Blasenreizungen (dringender und häufiger Blasenentleerungsbedarf, Inkontinenz, Unbehagen oder Schmerzen beim Harnlassen), Übelkeit und Erbrechen. Diese Symptome sind im Allgemeinen vorübergehend und verschwinden nach Behandlungsende, aber in manchen Fällen können sie mehrere Wochen andauern und chronisch werden.

Weitere Nebenwirkungen können langfristig auftreten: Verengung des Harnweges, Verringerung des Blasenvolumens, blutiger Harn…

Eine erektile Dysfunktion bzw. Impotenz ist während der Behandlung seltener, kann aber Monate oder gar Jahre später auftreten. In diesem Fall nimmt die Erektionsfähigkeit progressiv ab.

Dank der Fortschritte und Verbesserungen der Behandlungstechniken hat die Toxizität der Strahlentherapie stark abgenommen. Es ist nun möglich, stärkere Dosen auf besser fokussierte Bestrahlungszonen der Prostata zu verabreichen, wobei Blase und Rektum maximal verschont bleiben.

CH-DOC.10.10.01 / Dr med. Y. Z., Martigny
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Website aktualisiert am 27. November 2011
Seite aktualisiert am 6. September 2011